[Karte des Stadtgebietes mit Ortsteilen]
Die Stützpunktfeuerwehr Dillenburg stellt zunächst einmal den Brandschutz und die technische Hilfeleistung für die Kernstadt Dillenburg.
Hier bilden sowohl die enge Bebauung der Altstadt als auch die Betriebe der chemischen Industrie am Güterbahnhof nicht zu unterschätzende Gefahrenpotentiale.
Das im Nordosten des Stadtgebietes gelegene Stahlwerk ThyssenKrupp Nirosta, unterliegt der Störfallverordung und verfügt über eine eigene Werkfeuerwehr (Florian Krupp Dillenburg mit ELW, LF 10/6, TSF-W).
Weiterhin stellt die Feuerwehr Dillenburg die Unterstützung für die Ortsteilwehren. Probleme bei der Tagesalarmsicherheit in den Ortsteilen machen es erforderlich, dass die Feuerwehr Dillenburg bei bestimmten Einsatzstichworten zur Unterstützung ebenfalls ausrückt.
In der Alarm- und Ausrückeordnung der Stadt Dillenburg ist auch geregelt, dass bei überörtlichen Schadensereignissen die Sonderfahrzeuge von dem jeweiligen Einsatzleiter angefordert werden können.
Ausserhalb des Stadtgebietes Dillenburg liegt die Zuständigkeit im sogenannten ehemaligen "Stützpunktbereich", zu dem die Gemeinden: Dietzhölztal (6.546 EW), Eschenburg (10.768 EW) und Siegbach (3.019 EW) gehören. Diese Zuständigkeit bezieht sich im wesentlichen auf die Unterstützung durch die Drehleiter DLK 23/12, Tanklöschfahrzeuge (TLF 24/50) oder dem Rüstwagen RW und bei Gefahrgutunfällen mit dem GW-G2.
Ein gutes Verhältnis besteht auch mit den Nachbarstützpunkten in Herborn (24000 EW) und Haiger (21000 EW). Die vom Land Hessen und dem Lahn-Dill-Kreis dort stationierten Sonderfahrzeuge ELW2 (Herborn) und GW-Atemschutz (Haiger), können jederzeit angefordert werden. Wie die Grosseinsätze der letzten Jahre gezeigt haben, funktioniert die gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit , auch auf der BAB, sehr gut.
Der Einsatzbereich auf der BAB 45 erstreckt sich in Richtung Norden von der Auffahrt Dillenburg bis zur Abfahrt Haiger-Burbach (8km) und in Richtung Süden von der Auffahrt Dillenburg bis zur Abfahrt Herborn-West (10km). Hinzu führen noch die Bundesstrassen B277 und B253 durch das Stadtgebiet.
Überörtlich wird die Freiwillige Feuerwehr auch mit dem GABC-Zug und der Wärmebildkamera im gesamten Lahn-Dill-Kreis sowie mit dem GW-Mess als Strahlenspührtrupp im Land Hessen eingesetzt.
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